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I. Das Gerät lässt sich nicht einschalten (kein Strom, Bildschirm aus, Lüfter läuft nicht)

Wenn das Laserschweißgerät keinen Strom hat und sich nicht starten lässt (Bildschirm aus, Lüfter läuft nicht), beheben Sie das Problem bitte anhand der folgenden Schritte:

1) Grundlegende Überprüfung der Stromversorgung (häufigste Ursache)

Prüfen Sie, ob eine externe Stromversorgung vorhanden ist und messen Sie die Eingangsspannung.

Verwenden Sie ein Multimeter, um die Eingangsspannung am Stromeingang zu messen:

  • Einphasig 220V
  • Dreiphasig 380V
  • Dreiphasig 480V (je nach Maschinenmodell)

Bei einem Phasenausfall (z.B. eine fehlende Phase in einer dreiphasigen Stromversorgung) oder einer falschen Stromzufuhr startet die Maschine nicht.

Vergewissern Sie sich, dass der Netzschalter auf der Rückseite des Geräts auf ON steht.

Überprüfen Sie die rote Not-Aus-Taste (E-STOP) auf der Vorderseite.

  • Wenn Sie den Not-Aus-Schalter betätigen, wird die Stromzufuhr des Geräts unterbrochen.
  • Drehen Sie den Knopf im Uhrzeigersinn, um ihn zu lösen und zurückzusetzen.

Warnung: Die folgenden Schritte stehen unter Hochspannung. Um einen Stromschlag zu vermeiden, dürfen Nichtfachleute nicht damit arbeiten.

Prüfen Sie, ob die Verkabelung hinter dem Notausschalter lose ist.

Öffnen Sie nach dem Ausschalten des Geräts den Schrank (nur wenn der Benutzer Zugang zur Wartung hat).

Suchen Sie die Sicherungen am Stromeingang der Hauptsteuerplatine.
Wenn die Sicherung geschwärzt oder durchgebrannt ist, ersetzen Sie sie durch eine Sicherung mit den gleichen Spezifikationen.

Das Schweißgerät verwendet ein internes 24V-Schaltnetzteil für die Stromversorgung der Steuerung.

Wenn die 24V-Stromversorgung beschädigt ist, lässt sich das gesamte Gerät nicht mehr einschalten.

Das Gerät lässt sich einschalten und der Bildschirm leuchtet auf, aber der Laser startet nicht, nachdem Sie den Schlüsselschalter
gedreht haben (die Laser-Kontrollleuchte blinkt abwechselnd rot und grün, und am Ausgang ist ein rotes Ziellicht sichtbar).

1) Überprüfen Sie den Schlüsselschalter

Vergewissern Sie sich, dass der Schlüsselschalter richtig eingesteckt ist und auf “ON” steht. “EIN” Stellung.

  • Die Schutztür ist nicht angeschlossen
  • Oder der Schutzgasdruck ist zu niedrig

Symptom: Ein externer Alarm wird auf dem Bildschirm angezeigt.

Prüfen Sie, ob die Verkabelung hinter dem Schlüsselschalter lose ist.

Prüfen Sie, ob die Hauptstromversorgung einen Phasenverlust aufweist.

Dies sind die intuitivsten Probleme während des Betriebs und wirken sich direkt auf die Produktqualität aus.

1) Geschwärzte Schweißnaht (starke Oxidation)

Ursache:
Das Schutzgas (in der Regel Stickstoff oder Argon) deckt den Hochtemperatur-Schweißbereich nicht vollständig ab, die Richtung des Gasflusses ist falsch, oder das Gas ist unrein (enthält Sauerstoff).

Lösung:

  1. Prüfen Sie, ob der Gasfluss ausreichend ist (normalerweise 25-30 L/min)
  2. Prüfen Sie, ob die Gasdüse verstopft ist, oder erhöhen Sie die Gasnachströmzeit
  3. Tauschen Sie die Gasflasche aus und testen Sie erneut

Die Ursache:

Öl, Rost oder Feuchtigkeit auf der Oberfläche des Grundmaterials oder unreines Schutzgas.

Lösung:

  1. Reinigen Sie das Werkstück vor dem Schweißen gründlich; überprüfen Sie es auf Gaslecks, durch die Luft in die Gasleitung gelangen kann.
  2. Prüfen Sie die Geschwindigkeit des Drahtvorschubs, wenn sie zu hoch/schnell ist, verringern Sie sie entsprechend den Voreinstellungen.
  3. Prüfen Sie, ob der Füllstoff korrekt ist.

Ursache:
Verbrannte Optik, falsche Fokusposition, falsche Einstellung der Laserleistung oder zu hohe Drahtvorschubgeschwindigkeit.

Lösung:

  1. Prüfen Sie, ob die Linsen beschädigt sind, insbesondere wenn die Schweißqualität plötzlich nachgelassen hat.
  2. Prüfen Sie, ob die Fokusskala auf die Nullposition eingestellt ist.
  3. Wählen Sie die Schweißparameter je nach Materialstärke aus der Prozessbibliothek aus und nehmen Sie schrittweise eine Feinabstimmung vor.
  4. Überprüfen Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit (typischerweise etwa 0,5 Zoll/min)

Ursache:
Die Laserleistung ist zu hoch eingestellt, so dass das Basismaterial zu stark durchdrungen wird.

Lösung:
Reduzieren Sie die Laserleistung (siehe Prozessbibliothek) und erhöhen Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit leicht.

Die Ursache:

  1. Übermäßige Laserleistung
  2. Die Oszillationsbreite ist zu groß und verhindert, dass das Zusatzmetall die Schweißnaht füllt.
  3. Schweißdrahtdurchmesser zu klein

Lösung:

  1. Reduzieren Sie die Laserleistung
  2. Verwenden Sie einen Schweißdraht mit größerem Durchmesser
  3. Verwenden Sie ein doppeltes Drahtvorschubsystem

Ursache:
Galvomotor steht oder Oszillationsbreite nicht eingestellt.

Lösung:

Prüfen Sie, ob der Taumelschalter aktiviert ist. Durch Befolgen Startseite→”Einstellung”→.Galvo Einstellungfinden Sie die Schaltfläche Wobbeln Ein/Aus. Drehen Sie es Auf.

  1. Prüfen Sie, ob die Oszillationsbreite auf Null gesetzt ist
  2. Prüfen Sie, ob der Oszillationskoeffizient fälschlicherweise auf Null gesetzt wurde
  3. Prüfen Sie, ob die Motorkabel lose sind (Motorstecker ca. 1,5 m hinter dem Schweißkopf und DB15-Stecker auf der Steuerplatine)
  4. Motorausfall – Oszillationsmotor oder Schweißkopf austauschen
  5. Kontaktieren Sie den Kundendienst des Herstellers
1) Laserleistung sinkt nach 1-2 Sekunden

Ursache:
Optische Linsen sind verbrannt (manchmal nicht schwer beschädigt).

Lösung:
Prüfen Sie die Linsen in der Reihenfolge:
Vordere Schutzlinse → zweite Schutzlinse → Fokussierlinse → Reflexionslinse → Kollimationslinse → QBH-Schutzfenster.

Die Ursache:
Verbrannte optische Linsen.

Lösung:
Überprüfen Sie alle optischen Komponenten in der gleichen Reihenfolge.

(1) Schäden an der äußeren Oberfläche

Die Symptome:
Die Schutzlinse fällt häufig aus, die Laserleistung wird schwächer, schwarze Flecken oder Risse auf der Außenfläche, übermäßige Hitze auf der Skalenröhre (dies löst normalerweise den Temperaturalarm aus).

Ursache:
Spritzer, die auf das Objektiv zurückprallen, verursacht durch:

  1. Antispritzdüse aus Kupfer nicht richtig installiert
  2. Schweißwinkel zu vertikal
  3. Unzureichendes oder verunreinigtes Schutzgas
  4. Fehlende Übereinstimmung zwischen Schweißdraht und Grundmaterial
  5. Staubverschmutzung beim Austausch des Objektivs

Lösung:

  1. Schweißwinkel einstellen (typischerweise ~45°)
  2. Sorgen Sie für einen ausreichenden Gasfluss (25-30 L/min), ersetzen Sie bei Bedarf die Gasflasche
  3. Verwenden Sie Schweißdraht, der mit dem Grundmaterial kompatibel ist.
  4. Ersetzen Sie verunreinigte Linsen sofort; vermeiden Sie staubige Umgebungen
  5. Verwenden Sie Objektive mit langer Brennweite und Skalentuben, falls verfügbar

(2) Schäden an der inneren Oberfläche

Symptome:
Häufige Linsenschäden mit schwarzen Flecken auf der Innenseite, in schweren Fällen werden Linsendichtungen und andere Optiken beschädigt.

Die Ursache:

  1. Interne Optik beschädigt, verursacht ungleichmäßige Laserübertragung
  2. Abnormale Oszillation des Galvo-Motors, zu großer Scanwinkel

Lösung:

  1. Inspizieren Sie die interne Optik gründlich
  2. Prüfen Sie die Erdung, Störungen durch benachbarte Geräte, die Motorverkabelung und den Zustand des Galvanomotors.
  3. Wenn Sie Ruß finden, wenden Sie sich an den Hersteller.

Die Ursache:

  1. Der Laser trifft die Düse aufgrund einer falschen Ausrichtung oder einer beschädigten Linse
  2. Kein Schutzgas oder zu wenig Schutzgas
  3. Falscher Schweißwinkel in Kombination mit Materialreflexion

Lösung:

  1. Prüfen Sie, ob das rote Ziellicht auf die Düsenöffnung zentriert ist; korrigieren Sie bei Bedarf den Versatz der Lasermitte.
  2. Aktivieren Sie die Gasausgabe über den Kontrollbildschirm und überprüfen Sie den Gasfluss
  3. Passen Sie den Schweißwinkel an, um Reflektionen zu vermeiden
1) Alarm für Wasserkühlmaschine

Beachten Sie die auf der Kühlmaschine angezeigten Alarmcodes.

(1) Durchflussalarm

Ursache: Verbogene Schläuche, defekte Pumpe oder verunreinigtes Wasser
Lösung: Schläuche und Wasserdurchfluss prüfen, Wasser oder Pumpe austauschen

(2) Alarm bei hoher Temperatur

Ursache: Verstaubter Verflüssiger, Lüfter/Kompressor läuft nicht, Kältemittelleckage
Lösung: Verflüssiger reinigen, Lüfter/Kompressor überprüfen, bei Kältemittelleckagen den Kundendienst kontaktieren

(3) Alarm bei niedriger Temperatur

Lösung: Lassen Sie das System vorheizen; der Kühler erwärmt das Wasser automatisch.

(4) Alarm bei niedrigem Wasserstand

Lösung: Füllen Sie Wasser in den Tank

Phänomen:
Tritt in feuchten Umgebungen auf; Wassertröpfchen erscheinen in der Laserquelle oder auf der Optik.

Die Folge:
Laseremissionen mit Kondensation können Faser- oder Kristallkomponenten sofort zerstören.

Lösung:
Stellen Sie die Temperatur des Kühlers nahe der Umgebungstemperatur ein (typischerweise 22-26 °C).
Starten Sie zuerst den Kühler und vergewissern Sie sich, dass keine Kondensation vorliegt, bevor Sie den Laser einschalten.

Symptom:
Die Verriegelung ist nicht aktiviert, die gelbe Anzeige am Schweißkopf ist aus, kein Laser- oder Gasausstoß.

Lösung:
Prüfen Sie den Durchgang der Erdungsklemme, die Verkabelung, das Sicherheitsmodul und die Steuerplatine.

Lösung:
Überprüfen Sie die Erdung, das rote Ziellicht, den Status der dreifarbigen Anzeige, die Alarme, das Auslösesignal und die Sensoranschlüsse.

(1) Galvo Alarm

Prüfen Sie die 15-V-Stromversorgung, die Motorverkabelung, den DB15-Anschluss und den Zustand des Motors.

(2) Externer Alarm

Überprüfen Sie die Sicherheitstür, den Gasdruck und den Not-Aus-Schalter.

(3) Touchscreen-Laserkarten-Kommunikationsalarm

Überprüfen Sie die Kommunikationskabel, die 24V/15V-Stromversorgung und elektrische Störungen.

Schließen Sie einen PC über ein RS-232-Kabel und eine Diagnosesoftware an den Laser an, um Alarmdetails zu ermitteln.

Zu den üblichen Alarmen gehören ein loser QBH-Anschluss, eine Überhitzung des Lasers, eine Ablaufsperre oder Kühlungsprobleme.

Ursache: Übermäßiges Biegen, Verdrehen oder Ziehen des Faserkabels.
Lösung: Wenden Sie sich an den Hersteller für eine Reparatur im Werk.

Hinweis: Biegen, verdrehen oder ziehen Sie das gelbe Faserkabel nicht übermäßig, wenn Sie das Gerät bewegen.

Ursache: Verschmutzung oder Beschädigung der optischen Linse.
Lösung: Überprüfen Sie die Linsen und ersetzen Sie sie gegebenenfalls.

1) Drahtvorschubgerät eingeschaltet, aber kein Drahtvorschub beim Schweißen

Lösung:

  1. Vergewissern Sie sich, dass der Schalter für den Drahtvorschub auf dem Bildschirm der Maschine aktiviert ist.
  2. Prüfen Sie die korrekte Kabelinstallation
  3. Prüfen Sie die Drahtauskleidung auf Verstopfung

Ursache: Elektrische Störung oder interner Fehler.

Lösung:

  1. Verbessern Sie die Erdung (unabhängige Erdung empfohlen)
  2. Drahtvorschub zum Testen austauschen
  3. Kontaktieren Sie den Hersteller-Support

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